Datenschutzerklärung
Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Hier erfahren Sie, wie wir mit Ihren Daten umgehen.
1. Verantwortliche Stelle
Verantwortlich für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist Marc Schiller, Nächstmatten 50, 79232 March, Deutschland. E-Mail: contact@deskora.de
2. Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten
Beim Besuch unserer Website werden automatisch Informationen durch den Server-Logfile erfasst (z. B. IP-Adresse, Browsertyp, Zeitpunkt des Zugriffs). Diese Daten werden nicht mit anderen Datenquellen zusammengeführt.
3. Cookies
Diese Website verwendet Cookies ausschließlich zur Speicherung Ihrer Sprachpräferenz. Es werden keine Tracking- oder Werbe-Cookies eingesetzt. Sie können der Verwendung von Cookies über das Cookie-Banner widersprechen.
4. Kontaktformular
Wenn Sie uns über das Kontaktformular eine Nachricht senden, werden Ihre Angaben (Name, E-Mail, Nachricht) zur Bearbeitung Ihrer Anfrage gespeichert und per E-Mail weitergeleitet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.
5. Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten. Kontaktieren Sie uns hierzu unter contact@deskora.de.
Aktivitätsaufzeichnung in der Anwendung
Der Verlaufs-Tab von Deskora zeigt, woran Sie wann gearbeitet haben. Dafür braucht es eine Aufzeichnung – und eine Aufzeichnung der eigenen Arbeit ist genau die Art von Daten, die eine klare Antwort auf vier Fragen verdient: Was wird aufgezeichnet, wohin geht es, wie lange bleibt es, und wie schalten Sie es ab? Alle vier werden hier beantwortet, und alle vier liegen in der Anwendung in Ihrer Hand.
Was aufgezeichnet wird
Dateien, die Sie öffnen, erstellen, ändern, herunterladen oder löschen – mit Pfad, Zeitpunkt und dem Programm, das sie angefasst hat – sowie die Zeit, die Programme im Vordergrund waren. Temporäre Dateien, Zwischenspeicher, Protokolldateien, Build-Zwischenstände und Systemordner sind bewusst ausgenommen: sie würden alles überdecken, was Sie tatsächlich getan haben. Nicht aufgezeichnet werden Tastatureingaben, Fensterinhalte, Bildschirmfotos, Browserverlauf und Zwischenablage.
Wo die Daten liegen
In einer einzigen, lesbaren Textdatei auf Ihrem eigenen PC: %APPDATA%\Deskora\activity.tsv. Sie wird nicht übertragen, nicht hochgeladen, nicht weitergegeben und ist nicht Teil eines Absturzberichts. Sie ist absichtlich Klartext – eine Zusage, dass Daten lokal bleiben, sollte man durch schlichtes Öffnen der Datei überprüfen können.
Wie lange sie aufbewahrt werden
Voreingestellt 90 Tage. Unter Einstellungen > Aktivität können Sie 7, 30, 90, 180 oder 365 Tage wählen. Alles Ältere wird automatisch gelöscht; zusätzlich gibt es eine feste Obergrenze für die Anzahl der Einträge, damit die Datei nicht unbegrenzt wachsen kann.
Wie Sie sie abschalten oder löschen
Unmittelbar im Verlaufs-Tab: ein Schalter beendet die Aufzeichnung vollständig, eine Schaltfläche löscht den gesamten Verlauf, eine weitere nur den Zeitraum, den Sie gerade ansehen. Löschen entfernt die Datei von Ihrem PC – sie wird nicht bloß aus der Ansicht ausgeblendet. Unter Einstellungen > Aktivität können Sie zusätzlich Ordner und Programme benennen, die nie aufgezeichnet werden; diese Regel wirkt sofort und entfernt auch, was aus diesen Ordnern bereits aufgezeichnet wurde.
Was Deskora damit nicht tut
Die Aufzeichnung dient einem einzigen Zweck: Ihnen Ihre eigene Zeitachse auf Ihrem eigenen PC zu zeigen. Sie wird nicht ausgewertet, nicht bewertet, nicht an uns gesendet, nicht verkauft und nicht für Werbung oder Profilbildung verwendet. Deskora hat weder Benutzerkonten noch einen Analysedienst, den diese Daten speisen könnten.
Zuordnung unbekannter Dateitypen und Programme per KI
Deskora ordnet Dateien und installierte Programme anhand von Windows-Metadaten lokal einer Gruppe zu. Bleibt ein Dateityp oder ein Programm dabei unbekannt, fragt Deskora dafür einmalig einen Server an, der die Zuordnung mit Hilfe eines KI-Sprachmodells bestimmt. Was dabei übertragen wird, wer es verarbeitet und wie lange es gespeichert bleibt, steht hier vollständig.
Was übertragen wird
Bei Dateitypen die Dateiendung und die dazu in der Windows-Registrierung hinterlegten Angaben: zugeordnetes Programm, Typbeschreibung und Symboldatei. Bei Programmen der Name der installierten Anwendung und der Dateiname der ausführbaren Datei, zum Beispiel firefox.exe. Technisch bedingt übermittelt Ihr Gerät beim Verbindungsaufbau außerdem seine IP-Adresse an unseren Server; sie wird für die Zuordnung nicht verwendet und nicht zusammen mit der Anfrage gespeichert.
Wer die Daten verarbeitet
Die Anfrage geht an unseren Server unter www.deskora.de und wird von dort an die Programmierschnittstelle von OpenAI (OpenAI, L.L.C., San Francisco, USA) weitergeleitet, die das Sprachmodell betreibt. Dabei werden Daten in die USA übermittelt. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer brauchbaren automatischen Einordnung bislang unbekannter Dateitypen und Programme, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Wie lange gespeichert wird
Anfrage und Antwort werden auf unserem Server in einer Datenbank zwischengespeichert, damit dieselbe Dateiendung und dasselbe Programm nicht erneut angefragt werden müssen. Dieser Zwischenspeicher enthält keinen Bezug zu Ihnen, Ihrem Gerät oder Ihrer Installation: gespeichert werden ausschließlich die oben genannten Angaben und die zurückgegebene Gruppenbezeichnung. Eine Löschung einzelner Einträge können Sie jederzeit per E-Mail an contact@deskora.de verlangen.
Was dabei niemals übertragen wird
Keine Dateinamen, keine Datei- oder Ordnerpfade, keine Dateiinhalte, keine Versionsnummern, kein Benutzername, keine E-Mail-Adresse, keine Geräte- oder Hardwarekennung. Die Dateisuche, die Volltextsuche in Dokumenten und die Aktivitätsaufzeichnung senden grundsätzlich nichts an einen Server – sie arbeiten ausschließlich auf Ihrem PC.
Wann das passiert und wie Sie es verhindern
Angefragt wird nur, was Deskora noch nicht kennt – in der Praxis also vor allem kurz nach der Installation und wenn Sie neue Software einrichten. Eine eigene Einstellung, um allein diese Anfrage abzuschalten, gibt es derzeit nicht. Ohne Internetverbindung unterbleibt sie vollständig: Die betroffenen Einträge landen dann in der Gruppe Andere, alles Übrige arbeitet unverändert weiter.
Keine Administratorrechte nötig
Deskora läuft auf normaler Integritätsstufe. Beim Start erscheint keine Abfrage der Benutzerkontensteuerung, und ein aus Deskora gestartetes Programm läuft mit Ihrem gewöhnlichen Benutzerkonto - nicht als Administrator.
Warum überhaupt erhöhte Rechte im Spiel sind
Deskora findet Dateien sofort, weil es die NTFS-Master-File-Table und das USN-Änderungsjournal direkt liest, statt jeden Ordner zu durchlaufen. Windows erlaubt das nur Mitgliedern der Administratorengruppe. Das ist der einzige Grund, aus dem Deskora je erhöhte Rechte gebraucht hat.
Ein kleiner Dienst erledigt das - und sonst nichts
Diese eine Aufgabe übernimmt ein getrennter, bewusst minimaler Windows-Dienst namens DeskoraIndexService. Er liest die Master-File-Table und das Änderungsjournal, hält den Dateiindex aktuell und übergibt den fertigen Index an die Benutzeroberfläche.
Was der Dienst ausdrücklich nicht tut
Er hat keine Benutzeroberfläche. Er greift auf kein Netzwerk zu. Er startet keine Programme. Er öffnet keine Datei und keinen Pfad auf Zuruf der Benutzeroberfläche - er nimmt von ihr überhaupt keinen Pfad entgegen. Er wertet keine Dateiinhalte aus. Diese Grenze ist im Quellcode dokumentiert und durch einen automatisierten Test abgesichert.
Auf einem gemeinsam genutzten Rechner
Der Dienst indiziert alle festen Laufwerke, gibt aber nur die Einträge weiter, die Ihr eigenes Konto sehen darf. Er prüft das vorher anhand Ihrer Windows-Berechtigungen. Dateinamen anderer Benutzerkonten bleiben unsichtbar.
Läuft auch ohne Administratorrechte
Ist der Dienst nicht installiert oder nicht gestartet - etwa auf einem verwalteten Firmenrechner -, durchsucht Deskora die Ordner stattdessen direkt. Die Suche funktioniert weiter. Der Aufbau dauert länger und die Live-Aktualisierung entfällt; Deskora sagt das ausdrücklich, statt die Suche stillschweigend leer zu lassen.
Etwas bewusst als Administrator starten
Rechtsklick auf einen Eintrag in der Software-Ansicht, dann Als Administrator ausführen. Windows fragt wie überall sonst nach einer Bestätigung.