Deskora
Die Windows-Zeitleiste ist weg. Deskora zeigt Tag für Tag, was ihr geöffnet, geändert und heruntergeladen habt – Jahre zurück, lokal, abschaltbar.

Zuletzt verwendete Dateien unter Windows – der Verlauf, der wirklich zurückreicht

Microsoft hat die Windows-Zeitleiste 2021 entfernt. Seitdem gibt es in Windows keine Antwort mehr auf die Frage, die man sich tatsächlich stellt: „Woran habe ich letzten Dienstag gearbeitet?" Der Verlaufs-Tab von Deskora bringt diese Antwort zurück – Tag für Tag, Monate und Jahre zurück, und ausschließlich auf eurem eigenen PC.

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Die Windows-Zeitleiste ist weg – und nichts hat sie ersetzt

Windows 10 hatte ab 2018 eine Zeitleiste: Win+Tab zeigte nicht nur die offenen Fenster, sondern einen scrollbaren Verlauf der Dokumente und Seiten der letzten 30 Tage. Sie war eine der wenigen Funktionen, die etwas Wesentliches über das Arbeiten verstanden hatten – dass man sich meist an das Wann erinnert, lange bevor einem der Dateiname wieder einfällt.

Microsoft hat sie eingestellt. Mit dem Update von 2021 verschwand die Zeitleiste aus Windows 10, und in Windows 11 kam sie nie an. Was bleibt, ist dünn:

  • Schnellzugriff im Explorer – eine Handvoll zuletzt geöffneter Dateien, ohne Datum, ohne Verlauf über die letzten paar hinaus, ohne Weg zurück in den vergangenen Monat.
  • Der Ordner „Zuletzt verwendet" (shell:recent) – ein Ordner voller Verknüpfungen, mengenmäßig begrenzt, ohne Gruppierung nach Tagen und ohne Information darüber, was ihr mit den Dateien gemacht habt.
  • „Zuletzt verwendet" in Office – nur Office-Dokumente, und nur die, die über Office geöffnet wurden.

Keines davon beantwortet „zeig mir den Dienstag". Ein Suchfeld auch nicht: Suchen setzt einen Namen voraus – und genau der fehlt ja.

🕒 Den Verlauf zurückholen

Tag für Tag, Monate und Jahre zurück, auf eurem eigenen PC.

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Was der Verlaufs-Tab von Deskora zeigt

Der Tab zeigt eine durchgehende Zeitachse, aufgeteilt in genau die Abschnitte, in denen man denkt: Heute, Gestern, früher diese Woche, letzte Woche, dieser Monat, letzter Monat – und dahinter Monat für Monat und Jahr für Jahr. Wer bis ans Ende scrollt, bekommt den nächsten Abschnitt nachgeladen.

📄 Dateien – und was mit ihnen passiert ist

Jede Zeile zeigt Dateinamen, vollständigen Pfad, Uhrzeit und die Art des Ereignisses: geöffnet, erstellt, geändert, heruntergeladen oder gelöscht. Eine gelöschte Datei bleibt sichtbar und ist klar gekennzeichnet – „gestern gelöscht" ist eine Antwort, eine fehlende Zeile ist keine.

⏳ Reicht Jahre zurück, nicht 30 Tage

Deskora führt die eigene Aufzeichnung mit den Zeitstempeln des NTFS-Index zusammen, den es ohnehin für die Sofortsuche pflegt. Die Zeitachse beginnt damit nicht am Tag der Installation, sondern so weit zurück, wie es euer Dateisystem hergibt.

🎚️ Nach Kategorie und Ereignisart filtern

Grenzt einen Zeitraum auf Bilder, Videos, Musik, Dokumente, Archive oder Programme ein – und darauf, was passiert ist: nur Downloads, nur neu erstellte Dateien, nur Geändertes. Ein Freitextfilter für den Zeitraum ist ebenfalls da.

📊 Welches Programm lief wie lange

Eine Tagesansicht der Programmnutzung: wie lange welche Anwendung im Vordergrund war. Bewusst ohne Bewertung, ohne Tagesziel und ohne Urteil darüber, wie ihr eure Zeit verbracht habt. Sie soll erinnern, nicht benoten.

🧹 Kein Rauschen

Temporäre Dateien, Zwischenspeicher, Protokolldateien, Build-Zwischenstände und Systemordner tauchen nie auf. Eine Zeitachse voller AppData ist wertlos – sie beantwortet „woran habe ich gearbeitet" mit dem, was eure Programme im Hintergrund getan haben.

🖱️ Bedienung wie gewohnt

Doppelklick oder Eingabetaste öffnet die Datei, Umschalt+Eingabe den Ordner darum, Rechtsklick das normale Windows-Kontextmenü. Nichts Neues zu lernen.

Wann man das wirklich braucht

„Ich habe es jemandem geschickt – aber von wo?"

Am Donnerstag hing ein Angebot an einer E-Mail. Das Mailprogramm kennt den Anhangnamen, ihr nicht – und das Original liegt in einem Ordner, den ihr an dem Morgen angelegt habt. Der Verlauf zeigt den Donnerstag, und die Datei steht mit vollem Pfad da.

„Welche Downloads gehörten zu der Recherche?"

Zwei Stunden Datenblätter und PDFs, in fünf verschiedenen Ordnern gelandet. Filtert den Tag auf heruntergeladen, und ihr habt die vollständige Liste – Deskora erkennt Dateien aus dem Internet an demselben Merkmal, das auch Windows selbst verwendet.

„Was habe ich letzten Mittwoch gemacht?"

Zeiterfassung, Statusbericht, oder einen Tag für einen Kunden rekonstruieren. Die Dateiliste zusammen mit der Tagesansicht der Programme ergibt den Verlauf des Tages, ohne dass ihr ihn aus dem Gedächtnis zusammensuchen müsst.

„Ich habe es geändert – aber in welcher Kopie?"

Dieselbe Datei liegt oft an drei Stellen. Der Verlauf zeigt, welche Kopie tatsächlich angefasst wurde und wann – so unterscheidet ihr die Arbeitsdatei von der veralteten Dublette.

Der Verlauf bleibt auf eurem PC – und lässt sich abschalten

Eine Aufzeichnung der eigenen Arbeit ist heikle Information. Sie verdient eine klare Auskunft, also hier ist sie.

  • Es wird nichts übertragen. Die Aufzeichnung liegt in einer lesbaren Textdatei auf eurem PC (%APPDATA%\Deskora\activity.tsv). Sie wird nie hochgeladen, nie weitergegeben und ist nicht Teil eines Absturzberichts. Sie ist absichtlich Klartext – eine Zusage, dass Daten lokal bleiben, sollte man durch Öffnen der Datei überprüfen können.
  • Die Aufzeichnung lässt sich vollständig abschalten, mit einem Schalter im Tab selbst. Nicht drei Klicks tief im Einstellungsdialog.
  • Der Verlauf lässt sich löschen – ganz oder nur für den Zeitraum, den ihr gerade anseht. Löschen entfernt die Datei von eurem PC; sie wird nicht bloß ausgeblendet.
  • Er verfällt von selbst. Voreingestellt 90 Tage, einstellbar zwischen 7 und 365. Älteres wird automatisch entfernt, und es gibt eine feste Obergrenze für das, was sich ansammeln kann.
  • Ordner und Programme lassen sich dauerhaft ausschließen. Wer einen Ordner als „nie aufzeichnen" markiert, wird ab da nicht nur ignoriert – was aus diesem Ordner bereits aufgezeichnet wurde, verschwindet sofort.
  • Keine Konten, keine Telemetrie, kein Profiling. Deskora hat weder Benutzerkonten noch einen Analysedienst, den diese Daten speisen könnten. Sie werden nicht ausgewertet, nicht bewertet, nicht verkauft.

Der Tab sagt das auch selbst: eine Zeile, dass die Daten auf diesem Gerät bleiben, steht dauerhaft im Kopf, und beim ersten Öffnen erklärt ein kurzer, verständlicher Hinweis, was aufgezeichnet wird und wie man es abstellt.

Worin unterscheidet sich das von einer Dateisuche?

Suche und Zeitachse beantworten verschiedene Fragen, und keine ersetzt die andere:

  • Die Suche braucht einen Namen oder wenigstens einen Teil davon. Sie ist der schnellste Weg zu einer Datei, die man benennen kann – und der Such-Tab von Deskora findet sie sofort über alle lokalen Laufwerke.
  • Die Gruppierung ordnet nach Dateityp: Dokumente hier, Bilder dort. Nützlich zum Aufräumen, nutzlos zum Erinnern.
  • Die Zeitachse ordnet nach dem, woran man sich tatsächlich erinnert: dem Tag. Sie ist die einzige der drei, die noch funktioniert, wenn der Name völlig weg ist.

Häufige Fragen

Beginnt der Verlauf erst mit der Installation?

Nein. Die eigene Aufzeichnung beginnt mit der Installation, aber die Zeitachse liest zusätzlich die Zeitstempel des NTFS-Index, den Deskora für die Sofortsuche pflegt – und die reichen so weit zurück wie eure Dateien. Auf einem seit Jahren genutzten PC seht ihr vom ersten Tag an Jahre an Verlauf, der ab der Installation nur genauer wird.

Bremst das meinen PC aus?

Nein. Die Zeitachse wird erst aufgebaut, wenn ihr den Tab öffnet, und zwar im Hintergrund; solange der Tab zu ist, läuft dafür nichts. Sie nutzt den Index, den Deskora ohnehin führt, statt eure Laufwerke ein zweites Mal zu durchsuchen.

Was genau wird aufgezeichnet?

Dateien, die ihr öffnet, erstellt, ändert, herunterladet oder löscht – mit Pfad, Zeitpunkt und beteiligtem Programm – sowie die Zeit, die Programme im Vordergrund waren. Keine Tastatureingaben, keine Fensterinhalte, keine Bildschirmfotos, kein Browserverlauf, keine Zwischenablage.

Kann ich einen bestimmten Ordner ausnehmen?

Ja. Unter Einstellungen › Aktivität tragt ihr Ordner und Programme ein, die nie aufgezeichnet werden. Die Regel wirkt sofort und entfernt auch, was aus diesen Ordnern bereits aufgezeichnet wurde.

Ist das so etwas wie Windows Recall?

Nein. Recall macht regelmäßig Bildschirmfotos und wertet sie aus. Deskora zeichnet eine Liste aus Dateipfaden und Programmnamen mit Zeitstempeln auf, mehr nicht, und erfasst euren Bildschirm zu keinem Zeitpunkt. Es überträgt außerdem nichts und lässt sich vollständig abschalten.

Läuft das unter Windows 11?

Ja, unter Windows 10 und Windows 11 (64-Bit), auf lokalen NTFS-Festplatten und SSDs; Netzlaufwerke werden nicht indexiert. Deskora wird über einen normalen Windows-Installer in unter 30 Sekunden eingerichtet, ist kostenlos, benötigt kein Konto und enthält keine Werbung.

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